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Sirena - das lesbisch-schwule Chörefestival 2013

 

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Freundinnen und Freunde des lesbisch-schwulen Chorgesanges, liebes Publikum,

ich freue mich sehr, dass Nürnberg als Austragungsort für das 10. Süddeutsche lesbisch-schwule Chörefestival ausgewählt wurde. Unter dem Namen "Sirena" wird in Nürnberg sicherlich ein fröhliches und buntes Treffen ausgerichtet, zu dem ich Sie alle herzlich willkommen heiße. Sirena wurde abgeleitet von Sigena, einer Frau, die im Jahre 1050 als Unfreie lebte und den Mann, den sie liebte, nicht heiraten konnte, weil diese Verbindung nicht standesgemäß war. Erst Kaiser Heinrich Ill hat diesen Missstand beendet und alles nahm ein gutes Ende. Übertragen passt dies auch sehr gut zur Situation der Homosexuellen.

Es freut mich sehr, dass man diese Verbindung zu Nürnberg herstellt- der Stadt des Friedens und der Menschenrechte. ln diesem Jahr wird es neben dem Chörefestíval und dem traditionellen CSD noch ein weiteres herausragendes Ereignis zur Stärkung der Rechte von Homosexuellen geben. So werden wir den internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis am 29. September an die lesbische ugandische Menschenrechtsaktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera verleihen. Sie erhält die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung, weil sie einen weltweit wichtigen, für sie selber lebensgefährlichen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und zur Entkriminalisierung von Homosexualität hin zu mehr Toleranz leistet.

Außerdem hat der Stadtrat zu Nürnberg beschlossen, an einem besonderen Ort einen Gedenkstein für die im Dritten Reich verfolgten Homosexuellen zu errichten. Ich gehe heute davon aus, dass die Enthüllung noch in diesem Jahr stattfin- det.

Aus all diesen Aktivitäten lässt sich gut erkennen: "Nürnberg ist bunt- und das ist auch gut so". Ich wünsche Ihnen persönlich, aber auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, einen schönen Aufenthalt in Nürnberg, ein erfolgreiches Festival "Sirena". Die Stadt und die Menschen, die hier leben, freuen sich auf Sie, auf lhre Fröhlichkeit und natürlich auf Ihre Sangeskunst.

Allen Konzertbesucherinnen und -besuchern wünsche ich viel Freude und Spaß - Sie werden sehen, es lohnt sich.


Dr. Ulrich Maly